Der erste Faktor ist die Länge der Domain. Je kürzer die Domain ist, desto leichter ist sie zu merken und desto wertvoller wird sie. Deshalb sind ein- bis dreistellige und Ein-Wort-Domains oft viel Geld wert.
Ein weiterer wichtiger Faktor sind die vorhandenen Schlüsselwörter, auch Keywords genannt. So sind beispielsweise Domains aus dem Bereich Finanzen oder Versicherungen in der Regel mehr wert als solche mit Keywords, die weniger internetaffin sind (z. B. “Mehl”): Diese Schlüsselwörter haben ein hohes Suchvolumen und daher sind Unternehmen bereit, mehr dafür zu zahlen.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Alter der Domain. Im Allgemeinen sind ältere Domains mehr wert als neuere, weil sie mehr Zeit hatten, sich zu etablieren und ihren Ruf aufzubauen.
Ein weiterer Faktor, der zum Wert einer Domain beiträgt, ist die Endung. .Com ist die beliebteste und teuerste Endung, gefolgt von .org und .net. Aber .com ist nicht überall King: Auf nationaler Ebene sind länderspezifische Top-Level-Domains (ccTLDs) mindestens ebenso elementar, wenn nicht sogar beliebter: Das gilt vor allem für ccTLDs, die schon lange ohne größere Einschränkungen bei der Registrierung existieren: .de für Deutschland, .uk für das Vereinigte Königreich, .fr für Frankreich, .es für Spanien und viele mehr.
Es gibt andere Endungen, die aufgrund eines sozialen oder wirtschaftlichen Hypes ebenso temporär an Wert gewinnen können, dazu zählen .io, .ai oder .xyz. Es braucht nur eine bekannte Marke, um eine andere TLD als .com für die Markenbildung zu nutzen: Als sich Google Inc. in Alphabet umbenannte, wählte es als Domain abc.xyz und legte damit das Fundament für den Erfolg der Endung .xyz.
Wenn Sie also eine Domain kaufen möchten, sollten Sie diese Faktoren im Auge behalten.